Märchenzeit für Jung und Alt: Rapunzel (Spieljahr 2007)

Es war einmal ein Ehepaar, dass wünschte sich schon lange ein Kind. In Nachbars Garten wuchsen die schönsten Rapunzeln, aber die Leute durften nicht davon essen, weil der Garten einer Zauberin gehörte. Die Frau hätte so gerne von diesen Rapunzeln gegessen. Weil sie keine bekommen konnte, war sie sehr traurig. Da beschloss der Mann, ihr welche zu holen. Das erste Mal ging es gut, beim zweiten Mal erwischte ihn die Zauberin. Sie erlaubte ihm zwar, weitere Rapunzeln zu pflücken, dafür musste der Mann versprechen, ihr das erste Kind zu schenken. Zweimal sieben Jahre nach der Geburt nahm die böse Zauberin das Mädchen mit und gab ihm den Namen Rapunzel.

Märchenzeit für Jung und Alt - Rapunzel (2007) Märchenzeit für Jung und Alt - Rapunzel (2007)

Die Zauberin sperrte Rapunzel in einen abgelegenen Turm. Wenn die Zauberin das Mädchen besuchen wollte, rief sie: "Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter." Rapunzel wickelte ihr Haar um einen Fensterhaken und ließ es hinunter fallen. Mit Hilfe dieser Haare stieg die Zauberin hinauf. Nach ein paar Jahren kam zufällig ein Prinz vorbei und beobachtete dieses Vorgehen. Er fand Rapunzel so schön, dass er sie befreien wollte. Eines Tages kam er zum Turm und rief: "Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter." Er stieg an den Haaren hinauf und gelangte so in den Turm. Rapunzel erschrak zuerst gewaltig, da sie die Zauberin erwartet hatte. Der Prinz erklärte ihr aber, dass er sie befreien möchte. Immer wieder besuchte er Rapunzel im Turm. Einen Tag bevor Rapunzel flüchten wollte, wurde er von der Zauberin ertappt.

Märchenzeit für Jung und Alt - Rapunzel (2007) Märchenzeit für Jung und Alt - Rapunzel (2007)

Die böse Zauberin verzauberte ihn, so dass er blind und stumm im Wald umherirrte, bis er zum Haus von Rapunzels Eltern gelangte. Diese nahmen ihn wie einen eigenen Sohn bei sich auf. Bei einem der täglichen Spaziergänge mit Rapunzels Vater im Wald fanden sie den Turm, in dem Rapunzel viele Jahre gefangen war. Ihre Tränen heilten seine Augen. Er brachte sie in sein Reich, wo sie noch lange glücklich lebten.

Impressionen

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